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HP Toolbox...

Datum:   28.05.2009, 22:20 Uhr
Kategorie:   Informatik und Technik Feed dieser Kategorie abonnieren
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...und die Geschichte, wieso ich nichts mehr bei Hewlett-Packard kaufe.

Bereits seit knapp einem Jahr ärgere ich mich darüber, dass es für meinen nicht allzu alten, aber dennoch gut funktionierenden Scanner nicht bloß kein Treiber für Vista mehr gibt, sondern aufgrund meines 64-Bit Systems auch kein Treiber für Windows XP verwendet werden kann. Nachdem ich mir bereits damals geschworen habe, keine HP Produkte mehr zu kaufen, habe ich mir dennoch ein Smartphone von Hewlett-Packard angeschafft, bei dem nach nicht einmal einem Monat eine Taste nach vorn hin aus dem Tastenfeld guckte. Doch der Versuch, auf dem Rechner meines Vaters die Treiber-Suite für den LaserJet 2840 zu installieren, setzt dem Ganzen die Krone auf:

Dieses Multifunktionsgerät bietet nämlich die Möglichkeit, über die HP Toolbox eine Funktion namens "Scannen an..." einzurichten, die es ermöglichen soll, mit einem Tastendruck am Gerät die eingelegte Vorlage direkt an eine E-Mail Adresse (oder einen Ordner auf dem angeschlossenen Rechner) zu scannen. Da viele Multifunktionsgeräte das Scannen nur unterstützen, wenn sie per USB direkt mit dem Computer verbunden sind, überraschte mich diese Möglichkeit zunächst, da der LaserJet selbst in diesem Home-Office Szenario im Netzwerk angeschlossen ist. Leider jedoch verließ mich meine Freude relativ zügig, da der Versuch, die Einstellungen über die HP Toolbox zu speichern im Sande verlief.

Diese Toolbox ist nämlich in Form einer webbasierten Javaanwendung umgesetzt worden, so dass während der schrecklichen Installationsroutine des Treiberpaketes nicht nur das .net-Framework installiert wird, sondern gleich noch eine Version der Java-Laufzeitumgebung und eine abgespeckte, aber immernoch genügend große Version des Apache Tomcat Application-Servers. Beim Absenden des Webformulars zur Konfiguration der Scanfunktion verabschiedete sich selbige auch gleich mit einer Java NullPointerException und dem dazugehörigen Stack-Trace.

Die nun folgenden zwei Stunden verbrachte ich damit, nach diesem Fehler zu googlen und wurde in verschiedenen Sprachen fündig. Auf diversen Seiten empfahl man einige Hotfixes oder ein Rücksetzen der "persistierten Daten" der Toolbox, was aber nie zu irgendeinem Erfolg führte. Kurzerhand entschloss ich mich dazu, alle HP Produkte zu deinstallieren und das bereits angesprochene Treiberpaket in neuster Version herunterzuladen und neu zu installieren. Dieser ca. 520 MiB große, von HP liebevoll "All in one" Paket genannter Haufen S... oftware installierte sich jedoch offenbar nur zur Hälfte - die Toolbox beispielsweise fehlte.

Die nächste Stunde verbrachte ich damit, die vom Installer entpackten Dateien zu durchforsten, um eine separate Installationsroutine nur für diese Toolbox zu finden. Bei diesem Versuch fiel mir auf, dass der Begriff "die Installer" eigentlich eher zutreffend gewesen wäre, denn es existierten ohne übertreiben zu wollen ca. 51.519 verschiedene .exe-Dateien, von denen jede eine x-beliebige "Seite" des Assistenten repräsentierte. Irgendwann jedoch stieß ich auf die Toolbox-Installationsroutine, die ich dann manuell aufgerufen habe. Nach der Installation und einem weiteren Neustart des Rechners (die anderen hundert Male habe ich der Leser wegen ausgelassen), waren im Taskmanager auch alle erforderlichen Prozesse zu sehen: javaw.exe und irgendwelche Tray-Anwendungen. Auch netstat lieferte zurück, dass die für die Toolbox nötigen Ports 5225 und 5226 abgehört werden. Nicht, dass die Einrichtung des Scanners jetzt funktionerte,  seither öffnete sich ausschließlich eine Landing-Page mit dem Hinweis, ich solle warten, bis die Toolbox initialisiert sei.

Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit darauf zu warten, dass dieses Ereignis eintritt - vergebens! Da hilf nur: Googlen und wieder Tips abklappern, irgendwelche Bereinigungstools starten, die nicht helfen, hundert mal neu installieren, Stecker raus, Stecker rein und auf HP Empfehlung die Firewall abschalten (gute Idee!). An dieser Stelle war die Zeit reif, selbst als "versierter Anwender" mal den"preisgekrönten Support" zu kontaktieren. (Normalerweise verzichte ich gern darauf, weil ich meistens Leute am anderen Ende habe, die im Chat ihre Textbausteine durchklicken, spontan verschwinden und letztlich weniger Plan haben, als ich selbst.) Nun denn: Link finden, Produkt auswählen, Plugins installieren, abwarten... und dann mitgeteilt bekommen, dass der Support nur bis 18:00 Uhr erreichbar ist (wieso auch sollte man mir als DAU diese Information auch früher zukommen lassen).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ich solche Software entwickeln würde, hätte ich schon heute keinen Job mehr. Wie auch immer, ich werde jedenfalls versuchen, das Ding noch irgendwie zum Laufen zu bekommen, jedenfalls bin ich für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar :-P. Ansonsten verschenke ich das Gerät eben an jemanden, mit laufender Software aber kaputtem Drucker..... Ach ja:  Derzeit läuft die Systemwiederherstellung.

CJ Parker on Stage

Datum:   19.04.2009, 17:23 Uhr
Kategorie:   Musik Feed dieser Kategorie abonnieren
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24. April 2009. Omas Zwerge, Fat Flanders, Starry, CJ Parker

Hi Folks,

bald ist es wieder soweit: CJ Parker live. Der nächste Gig findet am 24. Mai im Café Nova statt. Mit von der Partie sind Starry, Fat Flanders und Omas Zwerge. Wer an diesem Termin keine Zeit hat oder Bock auf mehr leichte Unterhaltung bekommen hat, ist herzlich eingeladen, uns am 09. Mai in der Matrix in Bochum ins Westdeutschland Finale des Emergenza Festivals zu voten.

Nähere Infos zu allen Terminen gibt's wie gehabt unter www.cj-parker.de

Eclipse Plugin zur Aufzeichnung von Programmieraktivitäten

Datum:   23.03.2009, 23:24 Uhr
Kategorie:   Java, Eclipse und Co. Feed dieser Kategorie abonnieren
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Von September bis Dezember 2008 wurde an der Universität Duisburg-Essen eine empirische Studie an Softwareentwicklern durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie der Form eines kontrollierten Experimentes, war es Aufgabe der Teilnehmer, typische Entwicklungsaufgaben zunächst rein objektorientiert, schließlich mit Hilfe einer aspektorientierten Spracherweiterung zu bewältigen. Da die Auswertung der Ergebnisse am Ende der Studie durchgeführt werden sollte und es derzeit nahezu unmöglich ist, ein freies Tool im Internet zu finden, dass diese Aufgabe meistert, musste eine Entwicklungsumgebung geschaffen werden, die es ermöglicht, alle Aktivitäten jedes Entwicklers möglichst detailliert nachvollziehen, und den Bearbeitungsstand der Aufgaben zu jedem Zeitpunkt reproduzieren zu können. Vor einiger Zeit berichtete ich bereits hier darüber.

Ab sofort steht die Ausarbeitung zur Entwicklung dieses Plugins zum Download zur Verfügung. Das Plugin selbst ist sowohl in kompilierter Form, als auch als Quellcode der PDF-Datei im Binären ISO-Format angehängt.

Kulturhauptstadt 2010?

Datum:   14.03.2009, 14:37 Uhr
Kategorie:   Musik Feed dieser Kategorie abonnieren
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Gestern ist mir etwas zu Ohren gekommen, dass ich an dieser Stelle gerne loswerden möchte. Bereits vor einigen Jahren haben wir mit unserer damaligen Musikcombo Fame But Insane (leider aufgelöst) an den Rocktagen West teilgenommen. Bei dieser Musikveranstaltung wurde von diversen Juroren ein Sieger nach verschiedenen Kriterien bestimmt, der neben einem zweitägigen Studioaufenthalt auch einen Auftritt auf dem Stadtfestival Essen Original gewinnen sollte. Dieses Jahr werden wir mit unserer aktuellen Band CJ Parker an den Rocktagen Ost teilnehmen. Dort allerdings wurde der Auftritt auf dem Festival von den Veranstaltern gestrichen.

In einem Schreiben an die Veranstalter der Rocktage wurde als Begründung mitgeteilt, man visiere künftig Publikum ab einem Alter von 30 Jahren und älter an, im einzelnen Menschen, denen der Preis von EUR 3,--  für ein Bier der Größe 0,25 Liter nicht zu viel sei. Aus diesen oder ähnlichen Gründen werde auch nahezu jede der sonst über die gesamte Fläche der Innenstadt verteilten Bühnen geschlossen.

Fassen wir also zusammen: Obwohl Essen zur Kulturhauptstadt 2010 gewählt worden ist, dessen Bestandteil auch die Jugend ist, wollen Gerüchten zufolge die Veranstalter des wohl größten Stadtfestivals Essens viele für Jugendliche interessante Bühnen schließen und jungen Bands augenscheinlich aus finanziellen Gründen Auftritte verweigern.

Liebe Veranstalter, obwohl mir der Getränkepreis mit 3 Euro in keinster Weise zu teuer ist, werde ich aufgrund dieser Politik bis auf Weiteres Ihre Veranstaltung meiden.


Geneigte Leser hingegen sind dazu eingeladen, in den Kommentaren alternative Veranstaltungen von der Zeit vom 28. bis 30. August dieses Jahres anzukündigen.

Reporter ohne Grenzen gegen Internetzensur

Datum:   12.03.2009, 22:19 Uhr
Kategorie:   HTML, CSS und Web Feed dieser Kategorie abonnieren
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