Music that does not suck
Unter dem Namen "Music that does not suck"-Festival findet am 10. Oktober 2009 ab 18:00 Uhr ein Pop-Punk Konzert im Café Nova in Essen statt. Für feucht-fröhliche Unterhaltung sorgen neben den Lokalmatadoren My Favorite Weapon, Dinner Ratz und CJ Parker (alle aus Essen) noch Confyouth aus Marl.
Wer also am genannten Samstag noch Bock auf Stromgitarren und gute Laune hat, ist herzlich eingeladen mit uns im Nova Party zu machen. Karten gibts im Vorverkauf für EUR 5,-- bei den Bands oder für EUR 6,50 an der Abendkasse.
Also: 10.10.2009 ab 18:00 Uhr im Café Nova, Stollbergstr. 54, Essen eintrudeln!
Der freundliche Schwede
Gestern habe ich im Cinemaxx Mülheim den siebenten Teil der Harry Potter-Reihe gesehen. Heute möchte ich jedoch nicht über die Qualität dieses Filmes schreiben, sondern darüber, dass ich allein für meine Kinokarte inklusive Ermäßigung sage und schreibe 9 Euro bezahlen musste! Interessanterweise liefert das Statistikportal Statistika hier die Inflationsraten Deutschlands seit den 90er Jahren. Wenn ich nun der Inflation entsprechend den Preis für die Karte bis 2001 abzinse ergibt sich ein Preis von gerundet 7,98 Euro. Zu diesem Zeitpunkt konnte man hierzulande jedoch noch mit der Deutschen Mark zahlen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann mich nur vage daran erinnern, als Schüler ca. 6,50 DM für einen Kinobesuch gezahlt zu haben, niemals jedoch 15,60 DM! Nun frage ich die Filmindustrie: Wieso wohl laden bei einer Preissteigerung von ca. 140% (!!) so viele Leute ihre Filme von Pirate Bay und co.? Ach ja: Die Preise steigen ja nur wegen der Piraterie...
HP Toolbox...
...und die Geschichte, wieso ich nichts mehr bei Hewlett-Packard kaufe.
Bereits seit knapp einem Jahr ärgere ich mich darüber, dass es für meinen nicht allzu alten, aber dennoch gut funktionierenden Scanner nicht bloß kein Treiber für Vista mehr gibt, sondern aufgrund meines 64-Bit Systems auch kein Treiber für Windows XP verwendet werden kann. Nachdem ich mir bereits damals geschworen habe, keine HP Produkte mehr zu kaufen, habe ich mir dennoch ein Smartphone von Hewlett-Packard angeschafft, bei dem nach nicht einmal einem Monat eine Taste nach vorn hin aus dem Tastenfeld guckte. Doch der Versuch, auf dem Rechner meines Vaters die Treiber-Suite für den LaserJet 2840 zu installieren, setzt dem Ganzen die Krone auf:
Dieses Multifunktionsgerät bietet nämlich die Möglichkeit, über die HP Toolbox eine Funktion namens "Scannen an..." einzurichten, die es ermöglichen soll, mit einem Tastendruck am Gerät die eingelegte Vorlage direkt an eine E-Mail Adresse (oder einen Ordner auf dem angeschlossenen Rechner) zu scannen. Da viele Multifunktionsgeräte das Scannen nur unterstützen, wenn sie per USB direkt mit dem Computer verbunden sind, überraschte mich diese Möglichkeit zunächst, da der LaserJet selbst in diesem Home-Office Szenario im Netzwerk angeschlossen ist. Leider jedoch verließ mich meine Freude relativ zügig, da der Versuch, die Einstellungen über die HP Toolbox zu speichern im Sande verlief.
Diese Toolbox ist nämlich in Form einer webbasierten Javaanwendung umgesetzt worden, so dass während der schrecklichen Installationsroutine des Treiberpaketes nicht nur das .net-Framework installiert wird, sondern gleich noch eine Version der Java-Laufzeitumgebung und eine abgespeckte, aber immernoch genügend große Version des Apache Tomcat Application-Servers. Beim Absenden des Webformulars zur Konfiguration der Scanfunktion verabschiedete sich selbige auch gleich mit einer Java NullPointerException und dem dazugehörigen Stack-Trace.
Die nun folgenden zwei Stunden verbrachte ich damit, nach diesem Fehler zu googlen und wurde in verschiedenen Sprachen fündig. Auf diversen Seiten empfahl man einige Hotfixes oder ein Rücksetzen der "persistierten Daten" der Toolbox, was aber nie zu irgendeinem Erfolg führte. Kurzerhand entschloss ich mich dazu, alle HP Produkte zu deinstallieren und das bereits angesprochene Treiberpaket in neuster Version herunterzuladen und neu zu installieren. Dieser ca. 520 MiB große, von HP liebevoll "All in one" Paket genannter Haufen S... oftware installierte sich jedoch offenbar nur zur Hälfte - die Toolbox beispielsweise fehlte.
Die nächste Stunde verbrachte ich damit, die vom Installer entpackten Dateien zu durchforsten, um eine separate Installationsroutine nur für diese Toolbox zu finden. Bei diesem Versuch fiel mir auf, dass der Begriff "die Installer" eigentlich eher zutreffend gewesen wäre, denn es existierten ohne übertreiben zu wollen ca. 51.519 verschiedene .exe-Dateien, von denen jede eine x-beliebige "Seite" des Assistenten repräsentierte. Irgendwann jedoch stieß ich auf die Toolbox-Installationsroutine, die ich dann manuell aufgerufen habe. Nach der Installation und einem weiteren Neustart des Rechners (die anderen hundert Male habe ich der Leser wegen ausgelassen), waren im Taskmanager auch alle erforderlichen Prozesse zu sehen: javaw.exe und irgendwelche Tray-Anwendungen. Auch netstat lieferte zurück, dass die für die Toolbox nötigen Ports 5225 und 5226 abgehört werden. Nicht, dass die Einrichtung des Scanners jetzt funktionerte, seither öffnete sich ausschließlich eine Landing-Page mit dem Hinweis, ich solle warten, bis die Toolbox initialisiert sei.
Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit darauf zu warten, dass dieses Ereignis eintritt - vergebens! Da hilf nur: Googlen und wieder Tips abklappern, irgendwelche Bereinigungstools starten, die nicht helfen, hundert mal neu installieren, Stecker raus, Stecker rein und auf HP Empfehlung die Firewall abschalten (gute Idee!). An dieser Stelle war die Zeit reif, selbst als "versierter Anwender" mal den"preisgekrönten Support" zu kontaktieren. (Normalerweise verzichte ich gern darauf, weil ich meistens Leute am anderen Ende habe, die im Chat ihre Textbausteine durchklicken, spontan verschwinden und letztlich weniger Plan haben, als ich selbst.) Nun denn: Link finden, Produkt auswählen, Plugins installieren, abwarten... und dann mitgeteilt bekommen, dass der Support nur bis 18:00 Uhr erreichbar ist (wieso auch sollte man mir als DAU diese Information auch früher zukommen lassen).
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ich solche Software entwickeln würde, hätte ich schon heute keinen Job mehr. Wie auch immer, ich werde jedenfalls versuchen, das Ding noch irgendwie zum Laufen zu bekommen, jedenfalls bin ich für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar
. Ansonsten verschenke ich das Gerät eben an jemanden, mit laufender Software aber kaputtem Drucker..... Ach ja: Derzeit läuft die Systemwiederherstellung.
CJ Parker on Stage
Hi Folks,
bald ist es wieder soweit: CJ Parker live. Der nächste Gig findet am 24. Mai im Café Nova statt. Mit von der Partie sind Starry, Fat Flanders und Omas Zwerge. Wer an diesem Termin keine Zeit hat oder Bock auf mehr leichte Unterhaltung bekommen hat, ist herzlich eingeladen, uns am 09. Mai in der Matrix in Bochum ins Westdeutschland Finale des Emergenza Festivals zu voten.
Nähere Infos zu allen Terminen gibt's wie gehabt unter www.cj-parker.de
Eclipse Plugin zur Aufzeichnung von Programmieraktivitäten
Von September bis Dezember 2008 wurde an der Universität Duisburg-Essen eine empirische Studie an Softwareentwicklern durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie der Form eines kontrollierten Experimentes, war es Aufgabe der Teilnehmer, typische Entwicklungsaufgaben zunächst rein objektorientiert, schließlich mit Hilfe einer aspektorientierten Spracherweiterung zu bewältigen. Da die Auswertung der Ergebnisse am Ende der Studie durchgeführt werden sollte und es derzeit nahezu unmöglich ist, ein freies Tool im Internet zu finden, dass diese Aufgabe meistert, musste eine Entwicklungsumgebung geschaffen werden, die es ermöglicht, alle Aktivitäten jedes Entwicklers möglichst detailliert nachvollziehen, und den Bearbeitungsstand der Aufgaben zu jedem Zeitpunkt reproduzieren zu können. Vor einiger Zeit berichtete ich bereits hier darüber.
Ab sofort steht die Ausarbeitung zur Entwicklung dieses Plugins zum Download zur Verfügung. Das Plugin selbst ist sowohl in kompilierter Form, als auch als Quellcode der PDF-Datei im Binären ISO-Format angehängt.










